
Es ist bedauerlich, dass solche Unwahrheiten wiederholt wurden, und ich sehe dies als Missverständnis oder Kommunikationsproblem an. Natürlich haben die Mitarbeiter der Ärztekammer ein Anrecht auf einen gesunden Arbeitsplatz und natürlich sind die Anforderungen gestiegen, aber ich möchte auch daran erinnern, dass viele Kolleginnen und Kollegen in Räumen aus den 60ér Jahren mit ähnlicher Belastung wie im alten Kammergebäude seit Jahrzehnten arbeiten. Ebenso wurde nicht auf die nahezu Verdopplung der Baukosten hingewiesen, auch dies gehört am Ende des Tages zu einer fairen Berichterstattung dazu, der Landesrechnungshof hatte dies ja leider bereits erwähnt. In Anbetracht dessen möchte ich höflich darum bitten, dass eine Erklärung seitens der Präsidentin vor oder zu der nächsten Kammerversammlung abgegeben wird. Eine klare Aussage über die tatsächliche Situation bezüglich der Asbestbelastung und der angeblichen Untersagungsverfügung würde zur Korrektur möglicher Fehlinformationen beitragen und das Vertrauen innerhalb unserer Ärztekammergemeinschaft stärken.
Aufregung um Asbestsäcke am Ärztehaus ( HAZ )
Abriss Ärztekammer: Schadstoff-Problematik heillos übertrieben